###EXTRAS###

"Lebendige Steine" - Verkaufsausstellung im Paulus-Zentrum Berlin-Steglitz zugunsten von Friedens-Projekten in Simbabwe

Künstler aus Simbabwe haben Skulpturen aus Stein geschaffen, die im vergangenen Jahr wochenlang mit dem Schiff unterwegs waren, bis sie im Containerhafen Hamburg ankamen. Jetzt sollen diese Skulpturen in Berlin ausgestellt und bei Gefallen auch erworben werden.

In Simbabwe befindet sich eine der ältesten steinernen Bauanlagen südlich der Sahara, die eine sehr wichtige Stätte der Archäologie des südlichen Afrikas darstellt. Dort wurden u.a. auch Steinskulpturen gefunden. Einst als „Shonakunst" bezeichnet, findet auch die heutige zeitgenössische Bildhauerei große Beachtung. Die Gruppe der Shona bildet die Bevölkerungsmehrheit in Simbabwe, neben den Ndebele als zweitgrößter Gruppe.

Viele Skulpturen der Ausstellung kommen aus der viel beachteten Künstler-kolonie Tengenenge im Distrikt Mashonaland. Hier haben engagierte Künstler die Gelegenheit, ihre Bildhauerei weiter zu entwickeln. Sie hat schon viele international bekannte Künstlergrößen hervorgebracht.

Hans D. Hübert aus der Mennonitengemeinde Krefeld ist seit Anfang der 1970er Jahre eng mit Simbabwe, damals noch Rhodesien, verbunden. Er gilt als Kenner der zeitgenössischen Steinkunst, ist aber kein Gallerist, sondern hat sein ganzes Wirken der Unterstützung der zum teil in großer Armut lebenden Künstler gewidmet. Die Skulpturen der Ausstellung sind von ihm in Simbabwe aufgekauft worden, um den Künstlerfamilien zu helfen.

Diese Werke sind nun in Berlin zu sehen. Sie sollen unseren Blick auf die Menschen in Simbabwe und ihre Lebenswirklichkeit lenken.

Flyer zur Veranstaltung vom 12. bis 26. Juni in Berlin

Exposé zur Veranstaltung vom 12. bis 26. Juni in Berlin

Bilder der Kunstwerke

 

Solidarität und Lernbereitschaft in Simbabwe

Gewaltfreie Intervention in Konflikten


„Die Gemeinschaft mit Christen und Christinnen anderer Kulturen und Traditionen dient auch der gemeinsamen Auslegung der Bibel. Dies soll uns vor Selbstüberschätzung, Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit bewahren. In einem 'gehorsamen Leben' wollen wir verbindlich auf Gottes befreiende Weisungen und aufeinander hören. Das schärft unseren Blick für die konkrete Verantwortung gegenüber den Notleidenden und Bedrohten in der je gegebenen Situation. Mit Glaubensgeschwistern aus anderen Kulturen und Traditionen suchen wir nach Möglichkeiten, gemeinsam Gewalt zu überwinden und gerechte Beziehungen zu leben“ (Friedenserklärung der VDM,III,4).

Über den Präsidenten der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK), Bischof Danisa Ndlovu, sind Kontakte zu den Glaubensgeschwistern in Simbabwe hergestellt worden, die durch eine Begegnungsreise zusammen mit dem Mennonitischen Hilfswerk im Sommer 2010 vertieft werden sollen. Gemeinsam soll erkundet werden, welche Rolle das MFB bei Aufbau und Durchführung von Schulungen zu gewaltfreien Interventionen und Konflikttransformationen spielen kann.

 

"Lebendige Steine" - Bilder der Ausstellung 2010 in Hamburg