Konzeption

von | Mai 24, 2017 |

Konzeption und Finanzierung

Berufung zum Friedensstiften als Verantwortung in dieser Welt

„Wir erkennen unsere Berufung als Friedenskirche und setzen uns deshalb ein für Konfliktprävention, Möglichkeiten gewaltfreier Intervention in Konflikten und für Versöhnung und Heilung nach gewaltsamen Auseinandersetzungen“ (Friedenserklärung der Vereinigung Deutscher Mennonitengemeinden, III.5).

Diese Erkenntnis zieht Fragen nach sich, denen sich das Friedenszentrum stellen will:

  • Welche Verantwortung tragen wir in der Gestaltung einer demokratischen, rechtstaatlichen Gesellschaft? Auf welchen Werten basiert eine solche freie Gesellschaft und wie können diese Werte nachhaltig vermittelt werden?
  • Mit welchen Partnern können wir kooperieren?
  • Wie können Einzelne und Gemeinden so gestärkt und qualifiziert werden, dass sie zum Frieden beitragen?
  • Welche ethisch gerechtfertigten Lösungen können wir zur Gewaltüberwindung anbieten?
  • Wie können unmittelbar von Gewalt bedrohte Menschen geschützt werden?
  • Welchen Beitrag leisten wir zur Versöhnung im engeren sozialen Umfeld sowie in größeren gewaltsamen Auseinandersetzungen und zur Bildung eines nachhaltigen Friedens?

Die Suche nach Alternativen zu Krieg, Rüstung und militärischer Gewalt bleiben ein Schwerpunkt des mennonitischen Friedenszeugnisses. Folgende Erkenntnis, die u.a. durch die Ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt gewonnen wurde, beschreibt „Auftrag und Verantwortung der Kirche Jesu Christi“ (Friedenserklärung der VDM,III,7)

Friedensbildung betrifft alle Gebiete menschlichen Zusammenlebens, Beziehungsstrukturen in Familien, Gemeinden und Kirchen, den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt (Schöpfung), den verantwortlichen Gebrauch ökonomischer und ökologischer Ressourcen, die Rolle von Regierungen und internationalen Institutionen. Wenn wir diese Verantwortung als Friedenskirche glaubwürdig wahrnehmen wollen, dann müssen wir uns selbst weiter bilden, Verbündete suchen und zumindest exemplarisch zeigen können, was wir damit konkret meinen.

Wie finanzieren wir uns?

Die Arbeit des Friedenszentrums wird durch private Förderer/-innen finanziert. So konnte die anfänglich 1/4-Stelle (2005 -2007) zunächst auf eine 40%-Stelle (2008-2009), dann auf eine 65%-Stelle (seit September 2009) ausgedehnt werden. Unser Ziel ist es, wegen der vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen die wöchentliche Stundenzahl weiter auszubauen und die Unterstützung zu verstetigen. Dazu benötigen wir weiter Förderinnen und Förderer. Jeder Beitrag hilft!

Spendenkonto:

Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden – Friedenszentrum
KD-Bank Dortmund (BLZ 350 601 90)
Kontonummer: 155 405 40 28

Hier Download der „Konzeption 2011 – 2013“

Jetzt kann auch die Konzeption 2014 – 2016 heruntergeladen werden.